Panoramabilder der Wallfahrtskirche

Die Wallfahrtskirche

Bevor Sie die Details über unsere Wallfahrtskirche nachlesen, schauen Sie doch einfach mal in die Kirche rein. Die Musik auf diesem Video ist Originalaufnahme der Orgel von Marienthal. Einer Orgel die Ihres gleichen sucht und mit den Orgeln von so manch einem Dom mithalten kann.

 

 

Außenansicht der Wallfahrtskirche

Die 1313 erbaute Kapelle wurde 1326 zur Kirche erweitert am 8. September1330, am Fest Mariä Geburt, durch Erzbischof Balduin von Trier, dem damaligen Administrator des Erzstiftes Mainz, geweiht.

Nach teilweiser Zerstörung im Jahre 1782 wurde die Kirche 1858 wieder hergestellt und am 8. September 528 Jahre nach Einweihung der ersten Wallfahrtskirche, von Bischof Peter Josef Blum von Limburg neu konsekriert.

1951 wurde an der Südseite des gotischen Kernbaus die Beichtkapelle und an der Nordseite die Sakristei angebaut.

Hauptportal der Kirche mit Tympanon

 

Ein besonderes Schmuckstück der Kirche ist das Hauptportal mit seinem Wimperg, der Kreuzblume und dem Tympanon aus dem frühen 14. Jahrhundert.

Das Tympanon zeigt oben Christus, den Weltenkönig, und seine Mutter, die Himmelskönigin, thronend zwischen zwei Engeln, unten die Verkündigungsszene (Maria, die den Heiligen Geist in Gestalt einer Taube in die Stirn empfängt, und den Erzengel Gabriel, beide mit einem Spruchband, zwischen ihnen eine Lilienvase), flankiert von der hl. Katharina und dem hl. Antonius, dem Einsiedler.

Innenansicht der Wallfahrtskirche

Der Chorraum der Kirche wurde 1974/75 neu gestaltet. Hinter dem freistehenden Altar aus Main-Buntsandstein erhebt sich eine vom Bildhauer Schröder aus Altlünen neu geschaffene Kreuzigungsgruppe, Christus am Kreuz mit Maria und Johannes, in Eiche geschnitzt und bronzeartig getönt, und darin eingearbeitet der Tabernakel.

Vom gleichen Künstler stammt auch der neue Marienschrein, links vor dem Altar. Die Stele, kostbar in Onyx-Marmor und Bronze gearbeitet, ermöglichte eine pilgernahe Aufstellung des Gnadenbildes. Nähere Informationen zum Gnadenbild und Detailbilder finden Sie hier.

Die Kirchenwände ziert ein Bilderfries mit den Darstellungen der Rosenkranzgeheimnisse, 1890 durch den Kunstmaler Martin von Kiedrich angebracht. Unbekannt ist dagegen der Künstler der beiden Statuen an den Säulen der Orgelempore: Paulus, der 'Ureinsiedler' und Antonius, der Einsiedler (nicht im Bild).

Blick in den Altarraum

Die Kirchenfenster im Chor sind mit Bildern der großen Heiligen der drei Orden des hl. Franziskus ausgestattet. Sie wurden 1890 von A. F. Martin von Kiedrich geschaffen. Sieben Heilige sind dargestellt:

Die Reihe beginnt links mit dem hl. Franziskus. Ihm folgt der hl. Antonius mit dem Jesukind.

Das dreiteilige Mittelfenster ist dem Zweiten und Dritten Orden des hl. Franziskus gewidmet. Links ist der hl. König Ludwig IX. von Frankreich dargestellt, der Patron des Dritten Ordens. Er trägt in der Hand die Dornenkrone Christi, die er 1238 von den Venezianern erworben hatte und für die er in Paris die Sainte Chapelle erbauen ließ.

Im Mittelfeld steht die hl. Klara mit der Monstranz und neben ihr die hl. Elisabeth von Thüringen mit ihrer Marburger Grabeskirche.

Das rechte Fenster zeigt den hl. Bonaventura, Kardinal und Kirchenlehrer, mit Kreuz und Buch, und den hl. Bernhardin von Siena, den großen Verehrer des Namens Jesu, der deshalb den Namensschild Jesu "JHS" trägt. Zu seinen Füßen erinnern drei Bischofsmitren daran, dass er dreimal die Bischofswürde abgelehnt hat



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